07
Sep
WP-Theme-Base ist ein Verzeichnis für WordPress Themes verschiedener Entwickler, das so viele WordPress Themes wie möglich an einer zentralen Stelle darstellt. Denn die Anzahl von Anbieter und damit auch Themes steigt täglich rapide an. Damit wird es immer unübersichtlicher auf dem Markt.
Und dabei das passende Theme für sich zu finden ist gar nicht so einfach. Zwar gibt es sehr viele wirklich gute Themes, was aber eben auch seine Probleme mit sich bringt. Sich für das “Richtige” entscheiden wird also nicht leichter und das ist auch der Grund dafür, das beim Webmaster-Friday diese Woche die Themes das Thema sind. Es wird gefragt, wo man gute WordPress Themes findet und worauf man vor dem Kauf achten sollte. Deshalb möchte ich an dieser Stelle ein paar Tipps geben und mich beim Webmaster-Friday beteiligen.
Wo findet man gute WordPress Themes?
Kommen wir erst Mal auf das WO zu sprechen. Klare Antwort: Natürlich hier ![]()
Nein, Ernst beiseite. WP-Theme-Base ist zwar sicherlich unserer Meinung nach eine gute Anlaufstelle, aber natürlich (noch) nicht perfekt und auch nicht die einzige Anlaufstelle.
Kostenlose WordPress Themes findet man schon direkt im WordPress Verzeichnis. Zudem kann man sich auch bei den WordPress Premium Theme Anbietern umgucken. Meist haben die ein oder mehrere Themes im Programm, die sie kostenlos anbieten. Hier mal ein paar gute Artikel, wo kostenlose Themes gesammelt wurden:
- 300 free WordPress Themes 2012 Edition
- 66 best free WordPress Themes
- Over 100 free WordPress Themes
- 10 kostenlose WordPress Themes
- Viele Artikel mit verschiedenen Arten von kostenlosen Themes
- Zusammenstellung von Links zu hunderten WordPress Themes
- 15 kostenlose Responsive WordPress Themes
Natürlich hier auch noch ein Hinweis auf ein paar deutsche Entwickler, die kostenlose WordPress Themes im Programm haben:
- Elmastudio mit Ari und Yoko
- Themeshift mit dem deStyle
- DesignFalcon mit dem PLUSED und GUNNR
- Peter mit dem Grey Opaque
- Oliver mit seinem Theme “ACHT” (Gibt auch noch sieben weitere
) - Der PRiNZ mit dem Brandford Magazine
- Markus Vocke mit dem Iowa Theme
- Andy mit dem Dark Dream
- Frank Bueltge mit dem Documentation Theme
Die englischen kostenlosen Themes sind alle oben in den ganzen Listen zu finden oder man schaut in unserem WordPress-Theme Anbieter Verzeichnis nach.
Was für ein Theme will ich eigentlich?
Man sollte bei der Auswahl des Themes auf mehrere Sachen achten. Zuerst Mal muss man natürlich für sich passende Themes finden. Dazu sollte man sich selbst ein paar Fragen stellen, damit man nachher nicht im Regen steht:
Kostenlos oder kostenpflichtig?
Die erste Frage ist sicherlich, ob man bereit ist für ein gutes und passendes Theme einen gewissen Betrag zu bezahlen. Denn auch wenn es viele kostenlose Themes gibt, ist die deutliche Mehrzahl der “guten Themes” kostenpflichtig. Heißt, will man ein kostenloses Theme, schränkt das die Suche natürlich ein. Nicht nur, weil es weniger davon gibt, sondern auch weil es sein kann, dass das passende WordPress Theme schon 10 Mal in der Blog-Nachbarschaft benutzt wird. Und aussehen wie jeder Zweite aus dem direkten Umfeld möchte man ja auch nicht
Welchen Einsatzzweck hat das Theme?
Sehr viele der neueren Themes lassen sich auf verschiedene Arten nutzen. Vor Allem Premium-Themes haben mehrere individuelle Seiten-Layouts mit im Gepäck. Da spielt es dann nicht ganz so eine große Rolle ob ich das Theme für einen Blog, oder einen Firmenwebsite nutze. Aber es sind eben nicht alle die so flexibel sind. Deshalb sollte einem vorher möglichst klar sein, ob man nun ein WordPress Magazin aufbaut, die Internetpräsenz seines Unternehmens damit schmücken will oder sich auch oder gerade an mobile Nutzer richtet.
Welche optischen Faktoren sind für mich wichtig?
Anschließend geht es dann natürlich auch um die Optik. Welche Farbe soll das Theme haben? Viele Themes lassen sich dahingehend ohne Kenntnisse anpassen, bei manchen ist aber ein Eingriff in die CSS-Datei nötig, was nicht jedem glückt. Also schon vorher bedenken ob man das selbst kann, jemand beauftragen möchte oder doch lieber ein Theme nimmt, bei dem man das problemlos einstellen kann.
Dazu kommt das Layout. Zwei Spalten oder lieber Drei? Brauch ich überhaupt eine Sidebar? Hab ich Content der im Footer untergebracht werden sollte? Hat das Theme ein Header-Bild oder nur eine Leiste mit dem Logo?
Fragen über Fragen
Aber da sollte man durch bevor man dann alle 4 Wochen das Theme ändern (lassen) muss. Das kostet Zeit, Nerven, Arbeit oder eben auch einfach Geld! Deswegen ist es am Besten, man legt sich eine Liste an, die man anschließend durchgehen kann. So vergisst man nichts
Was man beim Download oder Kauf von WordPress Themes beachten sollte
Hat man nun seine persönlichen Wünsche und Funktionen zusammen kann man sich eine Woche Urlaub nehmen und sich durch oben genannten Quellen wühlen
Und dann ist immer noch nicht Feierabend, denn ein Theme soll ja auch gewissen technischen Ansprüchen gerecht werden. Viele legen kein Wert drauf (ich schaue ehrlich gesagt auch nicht immer danach, weils schnell gehen muss), aber man sollte schon mindestens einen groben Blick auf ein paar Dinge werfen – oder werfen lassen. Denn nicht jeder weiß wonach er gucken muss oder ob das nun gut oder schlechte ist was man sieht. Hier auf jeden Fall mal eine kleine Checkliste. Einige Sachen sind leider erst nach dem Kauf zu sehen:
Valides HTML/CSS?
Das erste was man gucken kann ist ob das Theme auch sauber geschrieben wurde. Valides HTML/CSS sind letztlich nicht nur einfach rein technisch wichtig, sondern Fehler im Theme können auch die Rankings bei Google beeinflussen. Auch Google legt einen gewissen Wert auf saubere Websites. Validieren kann man dies z.B. hier.
Browser- und Mobile-Kompatibilität
Wichtig ist es natürlich auch, das die Seite in allen Browser richtig dargestellt wird. Steckt ein guter Entwickler hinter dem Theme, sollte das gegeben werden und oft steht es sogar dabei. Und aus dem Herzen bitte ich euch das nicht mit dem Internet Explorer 6 zu testen
Den sollte allein aus Sicherheitsgründen niemand mehr installiert haben und ich kenne kaum noch Entwickler die wirklich Wert darauf legen das im IE6 (teilweise sogar schon 7) alles ordentlich angezeigt ist
Wie dem auch sei, das Theme sollte natürlich in aktuellen Browser funktionieren. Dazu gehören:
- Google Chrome
- Mozilla Firefox
- Opera
- Safari
- IE
Am Besten man benutzt sogenannte Screenshot-Services. Diese machen von einer gewünschten Zielseite mit allen ausgewählten Browsern einen Screenshot. Ein Beispiel wäre hier browsershots.org
Zu guter letzt die Demoseite des Themes noch auf einem Smartphone anrufen. Auch wenn es nicht Responive ist, sich also an die Auflösung anpasst, sollte es einigermaßen gut möglich sein, die Seite zu bedienen. Der Besucher wird es euch danken
(Versteckte) Links zu anderen Websites
Ein WordPress Theme Entwickler setzt meistens im Footer einen Link zu seiner Seite. Soweit ist das noch legitim. Die Meisten kann man auch ohne Probleme entfernen. Manche Entwickler bieten sogar die Möglichkeit dies in den Theme-Optionen mit einer Checkbox zu machen.
Dann gibt es aber wieder die Sorte von Entwickler (meistens bei kostenlosen Themes), die 5 Links im Footer haben. Meist zu irgendwelchen eigenen Projekten die sie pushen wollen. Oft wird dies aber auch als Möglichkeit genutzt, Links zu Spam-Projekten zu nutzen. Und da hört der Spaß dann auf. Klar ist – er bietet es kostenlos an und kann machen was er will! Aber in diesem Fall Abstand nehmen, denn oft gibt es da noch mehr versteckte Links oder im schlimmsten Fall irgend einen Schadcode.
Aufspühren von Schadcode und versteckten Links
Hat man sich ein Theme ausgesucht, sollte man es erst Mal auf möglichen Schadcode testen. Dazu gibt es zwei Plugins (weitere Empfehlungen gerne in den Kommentaren):
- Antivirus von Sergej Müller
- Theme Authenticity Checker (kurz TAC)
Ladezeiten, Bildgrößen und weitere Dateien
Und wer anfangen möchte ins Detail zu gehen prüft noch die Ladezeiten, optimiert die Bilder und entfernt unnötige Scriptdateien oder sonstigen Schlunz
Aber das würde diesen schon langen Artikel sprengen. Evtl. schreibe ich mal einen Extra-Artikel darüber.
Checklisten für WordPress Themes
Falls ihr noch nicht eingeschlafen seit: Der Peer hat einen Artikel mit einer Art Checkliste geschrieben. Und auch der Moritz hat sowas hier veröffentlicht.













